Fußball-Europameisterschaft 2008 | Österreich & Schweiz | 7. - 29. Juni 2008 | EURO News | EURO Forum

Joachim Löw

Wird „Jogi“ Löw das Sommermärchen fortsetzen können? Die Chancen stehen nicht schlecht.
Trainerdaten Joachim Löw
Vorname Joachim
Nachname Löw
Land Deutschland
Position Trainer
Vereine als Spieler SC Freiburg (1979-1980)
VfB Stuttgart (1980-1981)
Eintracht Frankfurt (1981-1982)
SC Freiburg (1982-1984)
Karlsruher SC (1984-1985)
SC Freiburg (1985-1989)
FC Schaffhausen (1989-1992)
FC Winterthur (1992-1994)
FC Frauenfeld (1994-1995)
Vereine als Trainer FC Winterthur D-Jugend (1994)
FC Frauenfeld (1994-1995)
VfB Stuttgart (Co-Trainer) (1995-1996)
VfB Stuttgart (1996-1998)
Fenerbahçe Istanbul (1998-1999)
Karlsruher SC (1999-2000)
Adanaspor (2001)
FC Tirol Innsbruck (2001-2002)
FK Austria Wien (2003-2004)
Deutschland (Co-Trainer) (2004-2006)
Deutschland (seit 2006)
Geboren 3. Februar 1960 in Schönau
Größe 182 cm
Gewicht -

Als Spieler kann Joachim Löw auf eine weniger erfolgreiche Karriere zurückblicken. Er begann seine Laufbahn beim SC Freiburg in der zweiten Liga. Die zweite Spielklasse sollte über Jahre hin auch seine eigentliche Bühne bleiben. Die Versuche, sich in der Bundesliga durchzusetzen, scheiterten. Sowohl beim VfB Stuttgart als auch bei Eintracht Frankfurt und beim Karlsruher SC war er meist nur Ergänzungsspieler. In 52 Bundesligaspielen erzielte er sieben Tore; in der zweiten Liga gingen in 252 Einsätzen immerhin stolze 81 Treffer auf sein Konto. Seine aktive Karriere beendete er beim FC Frauenfeld, wo er als Spielertrainer agierte.

Den Durchbruch als Trainer schaffte er beim VfB Stuttgart, bei dem er anfangs nur als Co-Trainer angestellt war. Doch als Trainer Rolf Fringer die Schwaben verließ, übernahm „Jogi“ das Ruder – und das sehr erfolgreich: Eigentlich nur als Interimstrainer gedacht, wurde er nach sechs ungeschlagenen Spielen zu Beginn der Saison 1996/97 zum Chefcoach befördert. In dieser Zeit trainierte er das „magische Dreieck“ mit Krassimir Balakov, Giovane Elber und Fredi Bobic. 1997 holte er den DFB-Pokal, ein Jahr später stand er im Finale des Europacups der Cupsieger, das jedoch 0:1 gegen den FC Chelsea verloren ging.

Der Erfolg sollte sich aber nicht fortsetzen. Bei Fenerbahçe Istanbul 1998/99 sowie beim KSC 1999/2000 musste Joachim Löw nach schon einer Saison seine Sachen packen. Es folgte der Schritt nach Österreich und es ging wieder bergauf. Mit dem FC Tirol Innsbruck holte er 2002 die Meisterschaft, der Verein ging aber in Konkurs und so war Löw arbeitslos. Nach einem Jahr heuerte er bei FK Austria Magna an. Im März 2004 wurde er als Tabellenführer nach einer Niederlage gegen den Ligaletzten FC Kärnten beurlaubt.

2004 – nach dem Rücktritt von Rudi Völler als Nationaltrainer – bildete Jogi Löw als Co-Trainer von Jürgen Klinsmann und Teammanager Oliver Bierhoff das Triumvirat der DFB-Elf. Mit seinen außerordentlich ausgeprägten Trainerkenntnissen war er sicherlich ein wesentlicher Faktor für die erfolgreiche Zeit rund um die WM 2006 im eigenen Land. Jeder, der den Film „Deutschland, ein Sommermärchen“ gesehen hat, wird dies bestätigen können.
Seit 2006 ist er Chefcoach der Deutschen Nationalmannschaft und konnte sich probemlos für die Euro 2008 qualifizieren.

Bearbeitet von Sportredakteur Bernhard
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