Fußball-Europameisterschaft 2008 | Österreich & Schweiz | 7. - 29. Juni 2008 | EURO News | EURO Forum

Jürgen Macho

Foto: Fritz Duras
Foto: Fritz Duras
Jürgen Macho ist aufgrund seiner Erfahrungen die er im Ausland und auch in europäischen Wettbewerben gemacht hat ein mehr als guter Ersatz für Alexander Manninger.
Spielerdaten Jürgen Macho
Vorname Jürgen
Nachname Macho
Land Österreich
Position Torhüter
Verein AEK FC (Griechenland) (seit 2007)
bisherige Vereine First Vienna FC (1997-2000)
Sunderland AFC (England) (2000-2003)
Chelsea FC (England) (2003-2004)
SK Rapid Wien (2004)
1.FC Kaiserslautern (Deutschland) (2005-2007)
Geboren 24. August 1977 (Wien)
Größe 193 cm
Gewicht 88 kg

Jürgen Machos erster Verein als Jugendlicher war der SC Red Star Penzing, den er für die Jugendabteilung des SK Rapid verließ, bevor er kurz danach zum Wiener Sportclub wechselte. Mit 20 unterzeichnete er seinen ersten Profivertrag, und zwar für die Vienna wo er drei Jahre lang in der Zweiten Liga spielte. Im Jahre 2000 wagte er dann den Schritt ins Ausland und wechselte zu Sunderland (England). Doch dort konnte er sich nicht durchsetzen und spielte nur 20 Partien in drei Jahren. Danach wechselte er als Ersatztorhüter zu Chelsea (England) doch konnte aufgrund einer Verletzung kein einziges Spiel für die „Blues“ bestreiten. Zur Rückrunde 2004/2005 kehrte er nach Wien zurück und spielte acht Spiele für den späteren Meister SK Rapid unter dem heutigen Teamchef Josef Hickersberger. Doch es wurde ihm mitgeteilt dass Helge Payer die unumstrittene Nummer Eins im Tor der Hütteldorfer sei. Somit ging er wieder ins Ausland, dieses Mal in die Pfalz zum 1.FC Kaiserslautern (Deutschland), wo er auch Stammtorhüter werden sollte. Er spielte eine sehr gute Saison, doch aufgrund einer desaströsen Hintermannschaft konnte auch er den Abstieg in die Zweite Deutsche Bundesliga nicht verhindern. Zur neuen Saison kam ein neuer Trainer auf den Betzenberg, der Norweger und ehemalige Lauterer Profi Kjetil Rekdal. Bis zur Winterpause war Macho die unumstrittene Nummer Eins im Tor der „Roten Teufel“, aber in der Rückrunde bekam der junge Eigenbauspieler Florian Fromlowitz immer mehr Einsätze, bis Trainer Rekdal und Sportdirektor Michael Schjönberg Macho mitteilten, dass sie nur mehr als Ersatz mit ihm planen. Daraufhin nahm er ein Angebot vom Athener Verein AEK an und wechselte nach Griechenland. Dort musste er zwar kurzfristig mit dem Brasilianer Marcelo Moretto um den Stammplatz kämpfen, konnte diesen aber für sich gewinnen und steht seitdem als Nummer Eins im Tor der „Kitrinomavri“ (Schwarzgelben).

Im Februar 2005 stand er zum ersten Mal im Tor der österreichischen Nationalmannschaft und kann bisher elf Einsätze für sich verbuchen, unter anderem auch zwei WM Qualifikationsspiele.

Bearbeitet von Sportredakteur Matthias
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