Fußball-Europameisterschaft 2008 | Österreich & Schweiz | 7. - 29. Juni 2008 | EURO News | EURO Forum

Stefan Maierhofer

Stefan Maierhofer ist durch seine Größe und die daraus auch indirekt resultierende Kopfballstärke ein wichtiger Bestandteil im Angriff jeder Mannschaft. Er verhalf mit seinen wichtigen Toren dem SK Rapid Wien zu seiner 32. Meisterschaft und kann auch in der Nationalmannschaft zu einem zentralen Mann im österreichischen Sturm werden.
Spielerdaten Stefan Maierhofer
Vorname Stefan
Nachname Maierhofer
Land Österreich
Position Stürmer
Verein SK Rapid Wien (seit 2008)
bisherige Vereine First Vienna FC (2002-2003)
SV Langenrohr (2003-2005)
FC Bayern München (Deutschland) (2005-2007)
TuS Koblenz (Deutschland) (2007)
SpVgg Greuther Fürth (Detuschland) (2007-2008)
Geboren 16. August 1982 (Gablitz)
Größe 202 cm
Gewicht 94 kg

EURO Trikot Österreich kaufenSeine Karriere begann Stefan Maierhofer bei seinem Heimatverein SV Gablitz in Niederösterreich und kam später dann zum FC Tulln, wo er vom Trainer auch in die Kampfmannschaft berufen wurde. Im Jahre 2002 wechselte er dann auf die Hohe Warte zum Renommierklub Vienna, den er aber schon nach einem Jahr verließ und die vierte österreichische Liga wechselte, zum SV Langenrohr. Dort spielte er zwei Saisonen und wurde im Jahre 2005 von Scouts des deutschen Rekordmeisters Bayern München (Deutschland) entdeckt, die ihn für die Saison 2005/2006 nach München holen konnten.

Nicht unbedingt von seinem fußballerischen Talent überzeugt, imponierte dem damaligen Trainer Felix Magath Maierhofers Größe und sein robuster Körperbau. Er wurde aber in der Regionalliga Süd bei den Bayern Amateuren sofort zu einem wichtigen Spieler und „Goalgetter“ und wurde auch Kapitän dieser Mannschaft, die in der Regionalliga immer um die ersten Plätze mitspielt. Trainer Hermann Gerland war mehr als zufrieden mit seinem österreichischen Stürmer und legte auch dem Trainer der Profis, Felix Magath, nahe ihn bei Bedarf einmal in der Bundesliga einzusetzen. Am 28.Oktober 2006 gab er dann sein Profidebüt beim FC Bayern München, in einem Spiel gegen Eintracht Frankfurt, in dem er in der 88. Minute für Claudio Pizarro eingewechselt wurde. Neben Jan Koller (Tschechien) und dem ehemaligen Torwart Stefan Brasas wurde er somit auch zum größten Bundesliga Spieler. Doch er konnte bei den Bayern Profis nicht überzeugen und wurde zu in der Winterpause 2006/2007 and die TuS Koblenz abgegeben. Dort erzielte er in der Halbsaison drei Tore und wechselte danach ablösefrei zu den grün-weißen Franken der SpVgg Greuther Fürth. In Fürth konnte er in der Hinrunde in zehn Spielen zwei Tore erzielen, aber Trainer Bruno Labbadia vertraute mehr seinen Stammkräften im Sturm Stefan Reisinger und Aleksander Kotuljac. So wurde Stefan Maierhofer in der Winterpause der Saison 2007/2008 zum österreichischen Rekordmeister Rapid verliehen.

In den ersten Spielen eher spät eingewechselt, kam er in einem entscheidenden Spiel in Graz gegen Sturm schon etwas früher als sonst und in diesem Spiel erzielte er nach einem Freistoß mit dem Kopf das entscheidende 1:0. Rapid sollte dieses Spiel dann auch gewinnen und mit diesem Sieg wurde der Meisteranspruch der Hütteldorfer immer deutlicher und setzte auch ein Zeichen in Richtung Salzburg. Im Stadtderby gegen die Austria schoss Maierhofer beim 2:0 Sieg beide Tore und auch beim legendären 7:0 Auswärtssieg gegen den regierenden Meister RB Salzburg im Salzburger Stadion konnte sich Maierhofer mit zwei Treffern in die Torschützenliste eintragen. Es wäre wohl auf keinen Fall übertrieben zu sagen, dass Stefan Maierhofer als bester Torschütze der Rückrunde einen großen Anteil am Gewinn der 32. Meisterschaft von Rapid hatte. Er erzielte in den elf Spielen in denen er eingesetzt wure sieben Tore.

Stefan Maierhofer spielte in keiner Jugendauswahl der österreichischen Nationalmannschaft und ist somit noch ziemlich unerfahren was die internationale Fußballbühne betrifft, aber dennoch darf die Nominierung von Trainer Hickersberger nicht verwundern, da er in der Rückrunde der beste österreichische Stürmer war. Und wenn er seine Form bis zum EM Turnier hinüberretten kann, dann wird er auch ein wichtiger Bestandteil des Nationalteams.

Bearbeitet von Sportredakteur Matthias
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