Fußball-Europameisterschaft 2008 | Österreich & Schweiz | 7. - 29. Juni 2008 | EURO News | EURO Forum

Vyacheslav Malafeev

Vyacheslav Malafeev hat gerade mit seinem Verein Zenit den UEFA Pokal gewonnen, aber es wird abzuwarten sein wen Trainer Guus Hiddink als seine Nummer Eins ins Tor der Mannschaft stellt.
Spielerdaten Vyacheslav Malafeev
Vorname Vyacheslav Aleksandrovich (Вячеслав Александрович)
Nachname Malafeev (Малафеев)
Land Russland
Position Torwart
Verein FK Zenit Sankt-Petersburg (seit 1999)
bisherige Vereine -
Geboren 4. März 1979 (Sankt-Petersburg/Санкт-Петербург)
Größe 185 cm
Gewicht 78 kg

Mit neun Jahren trat Vyacheslav Malafeev in die Sankt Petersburger Smena Fußballschule ein wo er bis zu seinem 18. Lebensjahr trainiert werden sollte. Danach spielte er in der Dritten Russischen Liga für die B-Mannschaft von Zenit um in der Saison 1999/2000 in der Kampfmannschaft zu debütieren, musste sich aber zwei Jahre lang damit begnügen nur die zweite Wahl im Tor der Westrussen zu sein.

Als vor der Saison 2001/2002 Roman Berezovsky, die damalige Nummer Eins, Zenit in Richtung Torpedo Moskau verließ rückte Malafeev nach und wurde zum neue Stammtorhüter der „Sine-belo-golubye“ (= weißblauer Himmerl), bis er sich im Jahr 2005 schwer verletzte und sein Teamkollege Kamil Čantofalský (Tschechien) nachrückte. Aber Malafeev konnte sich seinen Stammplatz im Tor wieder zurückerkämpfen und so in der gerade abgelaufenen Saison 2007/2008 mit seiner Mannschaft den UEFA Cup gegen die Rangers (Schottland) gewinnen.

Am 19. Novmeber 2003 debütierte Malafeev im Tor Russlands, und zwar im Rückspiel der Play-Off Serie der Qualifikation zur EURO 2004 gegen Wales. Nach dem 0:0 Unentschieden in Russland konnte man das Rückspiel mit 1:0 gewinnen.

Bei dieser Endrunde kam Malafeev im zweiten Spiel gegen Gastgeber Portugal für Igor Ovchinnikov, der wegen eines Handspiels außerhalb des Strafraums die rote Karte sah. Somit spielte er auch beim 2:1 Sieg gegen den späteren Europmeister Griechenland und stand damit in der Mannschaft die den Griechen die einzige Niederlage während dieses Turniers zufügte.

Bearbeitet von Sportredakteur Matthias
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