Fußball-Europameisterschaft 2008 | Österreich & Schweiz | 7. - 29. Juni 2008 | EURO News | EURO Forum

Jakob Kuhn

Jakob Kuhn setzte von Anfang an auf junge Spieler. Jetzt gilt es, die Früchte für seine verdienstvolle Arbeit zu ernten.
Trainerdaten Jakob Kuhn
Vorname Jakob
Nachname Kuhn
Land Schweiz
Position Trainer
Vereine als Spieler FC Wiedikon (1954-1959)
FC Zürich (1960-1977)
Vereine als Trainer FC Zürich 2x Interimstrainer (1983-1984)
FC Zürich Juniorentrainer (1991-1995)
SFV Nachwuchstrainer (1996-2001)
SFV Nationaltrainer, seit 2001
Geboren 12. Oktober 1943 in Zürich-Wiedikon
Größe 175 cm
Gewicht 75 kg

Seine aktive Karriere begann Jakob „Köbi“ Kuhn beim FC Wiedikon. Seine zweite und gleichzeitig letzte Station war der FC Zürich. Knapp 17 Jahre spielte er im Mittelfeld für den FCZ. Weit ist er ein seiner Karriere somit nicht herumgekommen, was aber nicht heißen soll, dass er nicht erfolgreich war. Ganz im Gegenteil: mit Zürich wurde er 6mal Meister, 5mal Pokalsieger und stand auf internationaler Ebene 1964 und 1977 im Halbfinale des Europapokals der Landesmeister. Für die Nationalmannschaft absolvierte er stolze 63 Spiele und nahm bei der WM 1962 in Chile und bei der WM 1966 in England teil.

Als Trainer war er die meiste Zeit im Nachwuchsbereich tätig. Anfangs bei seinem Stammverein FC Zürich, danach für den Nationalverband SFV. Als er 2001 die Nachfolge des Argentiniers Enzo Trossero als Nationaltrainer antrat, setzte er seine Linie fort. Er änderte die Philosophie und baute vorwiegend auf junge Spieler, die er schon aus seiner Zeit als Nachwuchstrainer gut kannte. Mit diesem Umbruch machte er sich anfangs wenig Freunde, sahen sich doch etablierte Kräfte wie etwa Ciriaco Sforza ins Abseits gestellt. Doch sein Weg sollte der richtige sein. 2004 führte er die Schweizer Nationalmannschaft zur Euro in Portugal, zwei Jahre später zur WM in Deutschland, wo man im Achtelfinale im Elfmeterschießen scheiterte.

Sein Vertrag läuft nach der Euro 2008 aus. Die Nachfolge als Nationaltrainer wird Ottmar Hitzfeld antreten.

Bearbeitet von Sportredakteur Bernhard
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