Fußball-Europameisterschaft 2008 | Österreich & Schweiz | 7. - 29. Juni 2008 | EURO News | EURO Forum

Luis Aragonés

Luís Aragonés, oft auch nur Luis genannt, wird von den Anhängern Atlético Madrids bis heute verehrt, da er die meiste Zeit seiner aktiven Karriere dort verbracht und den Verein auch lange trainiert hat. Als Nationaltrainer, vor allem auch wegen seiner oft grantigen Art, oft kritisiert ist zum Beispiel Raúl nicht seinem Aufgebot für die EURO 2008.
Trainerdaten Luis Aragonés
Vorname José Luis
Nachname Aragonés Suárez Martínez
Land Spanien
Position Trainer
Vereine als Spieler Getafe CFSAD (1957-1958)
Real Madrid CF (1958-1960)
Real Club Recreativo de Huelva (1958-1959; ausgeliehen von Real)
Hercules CF (1959-1960; ausgeliehen von Real)
AD Plus Ultra (1960; ausgeliehen von Real)
Real Oviedo CF (1960-1961)
Real Betis Balompié (1961-1964)
Club Atlético de Madrid (1964-1974)
Vereine als Trainer Club Atlético de Madrid (1974-1980)
Real Betis Balompié (1981-1982)
Club Atlético de Madrid (1982-1987)
FC Barcelona (1987-1988)
RCD Espanyol de Barcelona (1990-1991)
Club Atlético de Madrid (1991-1993)
Sevilla FC (1993-1995)
Valencia CF (1995-1997)
Real Betis Balompié (1997-1998)
Real Oviedo CF (1999-2000)
RCD Mallorca (2000-2001)
Club Atlético de Madrid (2002-2003)
RCD Mallorca (2003-2004)
Geboren 28. Juli 1938 (Madrid)
Größe -
Gewicht -


Geboren im Madrider Bezirk Hortaleza begann Luis Aragonés seine fußballerische Laufbahn bei Getafe, bevor er ein Jahr später zu Real wechselte. Doch bei den „Galacticos“ konnte er sich nicht in die Mannschaft spielen und wurde in allen drei Jahren die er dort unter Vertrag stand an drei verschiedene Vereine ausgeliehen. Darauf folgte ein Jahr bei Real Oviedo, drei Jahre bei Real Betis, wo der Stürmer Aragonés in 86 Spielen 33 Tore erzielen konnte. Doch erst nach diesem Aufenthalt sollte er sozusagen seine wahre Bestimmung finden, und zwar beim kleineren Verein aus Madrid, Atlético. Dort spielte er 10 Jahre, schoss in über 260 Ligaspielen 123 Tore und wurde bei Atlético zum Nationalspieler. Mit den „Indios“ konnte er als Spieler insgesamt drei Mal „La Liga“ gewinnen (1966, 1970, 1973) und zwei Mal die „Copa del Rey“ (1965, 1972). Bei Atlético sollte er auch seine zwei Spitznamen verpasst bekommen, zuerst „Zapatones“, was so viel wie „große Schuhe“ bedeutet.

Nach seiner letzten Saison als aktiver Spieler, 1973/1974, wurde er sofort ins Traineramt der „Rojiblancos“ bestellt, und dort kam er bald zu seinem zweiten Spitznamen, „El sabio de la Hortaleza“ (= der weise Mann aus Hortaleza“). Als Trainer konnte er mit Atlético sowohl die Meisterschaft (1976/1977) als auch den Pokal (1975/1976) noch einmal gewinnen.

Danach folgten viele Trainerstationen, die aber nie recht lange andauern sollten, darunter noch drei Mal bei Atlético, bevor er nach der EURO 2004 als Nachfolger von Iñaki Sáez als spanischer Nationaltrainer vorgestellt wurde. Bei der WM Endrunde 2006 in Deutschland hatte Spanien dieses Turnier sehr viel versprechend begonnen und aus den drei Gruppenspielen neun Punkte geholt, doch mussten sie sich schon im Achtelfinale dem späteren Finalisten Frankreich mit 1:3 geschlagen geben. Trotz diesem enttäuschenden Aus bei der WM wurde an Aragonés fest gehalten, der aber den Posten als Teamchef nach der EURO 2008 an Vicente del Bosque abgeben wird.

Nach seinem ersten Jahr bei Atlético Madrid wurde Luis Aragonés selber zum Nationalspieler und konnte in elf Spielen zwei Tore für "La selección" erzielen

Bearbeitet von Sportredakteur Matthias

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