Fußball-Europameisterschaft 2008 | Österreich & Schweiz | 7. - 29. Juni 2008 | EURO News | EURO Forum

Kapitän Andreas Ivanschitz ist froh, dass es losgeht

Im österreichischen Fußball-Nationalteam schließen sich schön langsam die Reihen. Am Montag traf neben Martin Stranzl, Jürgen Macho, Roland Linz und Emanuel Pogatetz auch Kapitän Andreas Ivanschitz im ÖFB-Teamcamp ein und sprühte vor Tatendrang.
"Ich hatte vier, fünf Tage Urlaub und konnte noch einmal komplett abschalten. Jetzt bin ich froh, dass es losgeht."

"Ich freue mich auf die nächsten Tagen und Wochen und hoffe, dass wir sehr erfolgreich sein werden", erklärte der Burgenländer in den Diensten von Panathinaikos Athen. Während Ivanschitz so wie die meisten Legionäre keine Winterpause hatte und bis Mitte Mai durchspielte, absolvierten die Teamkicker der österreichischen Bundesliga im Jahr 2008 nur 13 Runden, hatten dann noch eine Woche Pause und tankten in den vergangenen Tagen bereits ordentlich Kondition. Dennoch sieht der Mittelfeldspieler die "Fremdarbeiter" in punkto körperlicher Verfassung nicht im Nachteil.

"Wir werden nicht schlechter beinander sein als die anderen", vermutete der 24-Jährige, der in den kommenden Tagen "hart trainieren und wieder zu Kräften kommen" will. "Ab heute wird dem Ziel, bei der EM dabei zu sein und fit zu sein, alles untergeordnet. Ich werde alles dafür tun, um bei der EM körperlich und geistig fit zu sein."

Den bevorstehenden Konkurrenzkampf um einen Platz im definitiven 23-Mann-Kader begrüßt Ivanschitz. "Es ist gut, dass es einen großen Kader gibt. So haben einige die Chance bekommen sich zu zeigen. Der Teamchef wird die Entscheidungen treffen, und natürlich wird es dann die eine oder andere Enttäuschung geben."

Die Szenerie bei seiner Ankunft in Lindabrunn - Ivanschitz wurde von zahlreichen Journalisten, Fotografen und Kamerateams "bestürmt" - ließ den Kapitän schon erahnen, was in den kommenden Tagen auf ihn zukommt. "Ich habe mich darauf eingestellt, dass der Rummel immer größer wird. Das ist etwas Schönes. Auf der anderen Seite werden wir sicher auch unsere Ruhe bekommen, damit wir uns aufs Trainieren konzentrieren können", sagte Ivanschitz.

Schon unmittelbar nach seinem Eintreffen in der Sportschule Lindabrunn führte Ivanschitz kurze Unterredungen mit einigen Teamkollegen, darunter auch Emanuel Pogatetz, der ihn vor rund eineinhalb Jahren heftig kritisiert hatte. "Wir hatten ein Gespräch und diese Sache ist schon lange vom Tisch. Wir spielen gemeinsam und werden alles dafür tun, um erfolgreich zu sein", versprach der Linksfuß. (Quelle:oefb)
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