Fußball-Europameisterschaft 2008 | Österreich & Schweiz | 7. - 29. Juni 2008 | EURO News | EURO Forum

Martin Stranzl liegt die Rolle des Führungsspielers

Bei Spartak Moskau ist es für Martin Stranzl zuletzt gut gelaufen. Der 43-fache Teamspieler reiste mit drei Siegen und einem Remis ins ÖFB-Teamcamp nach Lindabrunn. Und mit ganz vielen Erwartungen, hat der 27-Jährige doch mitverfolgt, mit welchem Elan die Mannschaft in die EURO-Vorbereitung gestartet ist.
Entsprechend sind die ersten Eindrücke des Burgenländers nach seiner Ankunft. "Alle ziehen hundertprozentig mit, die Spielformen schauen schon sehr gut aus und die Kommunikation ist super."

Und Stranzl erkennt einen Aufwärtstrend, einen Anstieg in der ÖFB-Formkurve. "Beim Training hat sich nicht viel verändert, aber es ist sukzessive alles besser geworden."

Dass Teamchef Josef Hickersberger seine Linie durchzieht und immer durchgezogen hat, ist ganz nach dem Geschmack des beinharten Verteidigers. "Er probiert nicht gleich etwas anderes, wenn es nicht gut läuft. Der Teamchef ist bei allen Schwierigkeiten immer ruhig geblieben, das zeichnet ihn aus."

Dass unser Nationalteam keine Auszeichnung für die Turniererfahrung bekommt - nur Ivica Vastic und Martin Hiden waren bei einem Großereignis dabei - liegt auf der Hand. Für den Russland-Legionär ist das aber kein Problem.

"Wir sind eine junge, frische Mannschaft, die mit Enthusiasmus an die Sache herangeht. Ich gehe davon aus, dass das für uns vielleicht sogar ein bisschen ein Vorteil ist."

Mit seiner Rolle als Führungsspieler hat Stranzl kein Problem, vielmehr sucht er die Kommunikation mit den jüngeren Spielern, den Neulingen. "Ich gehe auf die Spieler zu und versuche, im Training und auch abseits etwas zu bewirken."

Wo beziehungsweise auf welcher Position er bei der EURO wirken wird, weiß der Burgenländer noch nicht. Innenverteidigung, vor der Abwehr, als zentraler defensiver Mittelfeldspieler. Vieles ist möglich, Stranzl ist für alles offen.

"Ich mache mir über meine Position keine Gedanken. Aber Säumel hat in den letzten beiden Länderspielen im zentralen defensiven Mittelfeld sehr gut gespielt, zudem haben wir noch Aufhauser und Leitgeb, der diese Rolle ebenfalls spielen kann. Ich glaube nicht, dass wir auf dieser Position Schwierigkeiten haben werden."  (Quelle:oefb)
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