Fußball-Europameisterschaft 2008 | Österreich & Schweiz | 7. - 29. Juni 2008 | EURO News | EURO Forum

Österreich Entspannung für Muskulatur auf simulierten 2.500 Metern

In der Ruhe liegt die Kraft. Vielleicht. In der Höhe liegt die Kraft? Sicher. Der ÖFB geht in Sachen EURO-Vorbereitung neue Wege, setzt auf neue Technologien. Und so kam am Dienstag ein Sattelschlepper samt Anhänger nach Lindabrunn, der eine sogenannte "Hypoxie-Kammer" beinhaltet.
In der rund 60 Quadratmeter großen Kammer können Bedingungen wie in Höhenlage simuliert, der Sauerstoffanteil reguliert werden.

Um eine Höhentraining, wie man es aus Ausdauersportarten wie Schwimmen oder Langlauf kennt, handelt es sich dabei aber nicht.

"Das haben wir nie vorgehabt", stellt ÖFB-Teamarzt Ernst Schopp klar. Der Mediziner führt informative Gespräche mit den Spielern, einen "Hypoxie-Zwang" gibt es allerdings nicht.

Als Aufenthaltsdauer sind 30 bis 45 Minuten empfohlen. In der Kammer sind Stühle und Massagetische aufgebaut, damit sich die Spieler entspannen können.

Teamchef Josef Hickersberger ist von der Sinnhaftigkeit des Projekts überzeugt. "Alle, mit denen ich gesprochen habe, haben mir versichert, dass es für die Regeneration positive Effekte gibt und die Durchblutung der Muskeln gefördert wird."

Dass er damit neue Wege beschreitet, die teilweise noch nicht erforscht sind, ist für Hickersberger kein Problem.

"Es ist High-Tech pur! Wir haben das Modernste, was am Markt üblich ist. Der Rest ist Fantasie, aber ich glaube, wenn wir den anderen in der Vorbereitung alles nachmachen, werden wir nichts Neues und vielleicht keine Überraschung haben."  (Quelle:oefb)
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