Fußball-Europameisterschaft 2008 | Österreich & Schweiz | 7. - 29. Juni 2008 | EURO News | EURO Forum

Roman Kienast ohne Meisterschaftstor zur EURO?

Roman Kienast fühlt sich wohl in Norwegen. Obwohl er in dieser Saison noch ohne Tor in der Meisterschaft dasteht, sein Verein Ham-Kam nach dem Aufstieg schon wieder gegen den Abstieg kämpft. Der 24-Jährige reiste als Tabellenletzter ins ÖFB-Teamcamp nach Lindabrunn.
Seit Dienstag ist der fünffache Teamspieler nun im EURO-Großkader, kämpft um sein Ticket für die Europameisterschaft.

Das Tor im Cup hat Kienast Selbstvertrauen gegeben, und das braucht er im Duell gegen Stefan Maierhofer, Erwin Hoffer, Marc Janko, Sanel Kuljic und Roland Linz auch.

Denn Teamchef Josef Hickersberger wird wohl nicht mit sechs Stürmern in die EURO gehen. Dessen ist sich auch Roman Kienast bewusst.

"Natürlich wäre es für mich besser gewesen, wenn ich in Norwegen schon einige Tore gemacht hätte, aber davon darf ich mich nicht beirren lasen", will der großgewachsene Angreifer um seine Chance kämpfen.

"Die EURO bedeutet mir alles, da will ich dabei sein. Unbedingt!", ordnet Kienast dem Mega-Event in Österreich und der Schweiz alles unter.

Während die Konkurrenten um die Plätze im Angriff schon mit dem Nationalteam in Lindabrunn und auf Sardinien schwitzten, trainierte und spielte er noch bei seinem Verein.

In Gedanken war Kienast aber auch schon bei der EURO-Vorbereitung. "Ich hatte mit einigen Spielern Kontakt und habe mich auch im Internet über alles informiert."

Der Truppe konstatiert Kienast eine "positive Stimmung, in der alle mitziehen". Dass die Meisterspieler von Rapid, von denen mit Hoffer und Maierhofer zwei direkte Konkurrenten sind, einen Vorteil haben, glaubt der Ex-Rapidler nicht.

"Ich habe mich sehr für Rapid gefreut, habe ja ein grün-weißes Herz. Und so ein Erfolg ist auch gut fürs Nationalteam."

"Aber ich will keine Gedanken an die anderen verschwenden, mich nur auf mich konzentrieren. Ich werde mich in den nächsten Tagen weiter voll reinhauen und alles geben!" Denn auch Roman Kienast weiß: das letzte Wort hat der Teamchef. (Quelle:oefb)
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