Fußball-Europameisterschaft 2008 | Österreich & Schweiz | 7. - 29. Juni 2008 | EURO News | EURO Forum

EM-Splitter: Auto-Fähnchen in der Schweiz ausverkauft

FÄHNCHEN: Von wegen mangelnde Begeisterung bei den Schweizern: In den offiziellen Fan-Shops sind keine Auto-Fähnchen mehr erhältlich. Und wer bislang noch keines hat, dürfte während der EURO auch kaum mehr fündig werden. Die Fähnchen werden mit langer Vorlaufzeit im Fernen Osten produziert.
NACHLASS: Die Gastronomen in den Fanzonen von Klagenfurt und Wien klagen über ausbleibende Gäste. Bei Standmieten bis zu 40.000 Euro und schlechtem Wetter hat es den Wirten das Geschäft verhagelt. In Klagenfurt senkt die Stadt die Mieten; in Wien wird verhandelt. Ein Kneipier brachte es drastisch auf seinen Punkt: "Um die Miete zahlen zu können, muss ich in der Stunde 65 Halbe verkaufen!"

LÄRM: Die niederländischen Fußball-Fans sind den Berner Verantwortlichen deutlich zu laut. Deshalb wurden nun Maßnahmen ergriffen, um den Lärmpegel in Grenzen zu halten. Wer die Public-Viewing-Zonen betreten will, muss Gashupen und Megaphone an einem Container abgeben.

WASSER: Als ob es in der Schweiz nicht schon genug regnen würde, gingen im Public-Viewing-Bereich auf dem Berner Bundesplatz während des Spiels zwischen Spanien und Russland (4:1) auch noch ungewollt die Wasser-Fontänen an. Einige Fans wurden nassgespritzt, nach einigen Minuten war das Malheur behoben.

STIMMUNG: Pünktlich vor der Partie zwischen Deutschland und Kroatien am Donnerstag (ab 18 Uhr) soll die deutsche Rockband Sportfreunde Stiller in Klagenfurt für die passende Stimmung sorgen. Ab 15 Uhr stehen die drei bekennenden Fußball-Fans auf der Bühne der Fanzose Messe, in der 25.000 Fans Platz finden.

EUROKUH 1: Jetzt sind auch schon Kühe im EURO-Einsatz. Vor einem Hotel im Schweizer Freudisberg wurde jetzt ein Rindvieh mit rotem Leibchen mit einem Schweizer Kreuz gesichtet. Sie macht als tierisches Top-Model Werbung für eine Schokoladen-Firma.

EUROKUH 2: Der Begleitung eines schwedischen Fußball-Fans wurde am Dienstag der Zutritt zur Fanzone in Salzburg verwehrt. Der Wikinger hatte eine große aufblasbare Gummi-Kuh dabei, stilecht in Gelb-Blau. Obwohl das Tier sogar einen ordentlichen Einreise-Stempel des österreichischen Zolls hatte, musste sie draußen bleiben. Nach dem 2:0 der Tre Kronor gegen Griechenland holte ihr Besitzer sie aber wieder ab.

VERKATERT: Kopfschmerzen hatten am Mittwochmorgen nicht die zahlreichen trinkfesten Schweden, die in der Salzburger Altstadt den Sieg gegen Griechenland gefeiert hatten, sondern die Gastronomie-Betreiber in der Salzburger Fanzone. Obwohl extra für die Wikinger zwischen 14 und 18 Uhr der Bierpreis von 4,20 auf 3,50 Euro gesenkt worden war, blieben die Skandinavier lieber draußen und feierten auf dem Alten Markt. Dort war der Gerstensaft deutlich billiger.

KONTROLLE: Kontrolle ist besser - diese Erfahrung musste auch Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden machen. Als das Stadtoberhaupt im Anzug und mit einem Fahrradhelm auf dem Kopf in die Fanzone der Mozartstadt wollte, musste er sich erst einer kompletten Leibesvisitation unterziehen. Erst dann durfte er rein.

KARTENFÄLSCHUNGEN: Beim EM-Spiel Spanien-Russland (4:1) am Dienstag in Innsbruck sind gefälschte Eintrittskarten aufgetaucht. Es waren offenbar die ersten bekannt gewordenen Fälle, hieß es von Seiten des österreichischen Innenministeriums. Unklar blieb zunächst, ob die vier Zuschauer selbst für die Fälschungen verantwortlich waren oder die gefälschten Tickets von dritter Seite erstanden wurden.

SCHARFSCHÜTZEN: Entgegen aller Prognosen im Vorfeld ist die Fußball-EM bislang kein Turnier der Scharfschützen. Nach den ersten Auftritten aller 16-Endrunden-Teilnehmer sei bislang noch kein Tor aus einer Distanz von mehr als 20 Metern gefallen, stellte ZDF-Fachberater Roland Loy fest. Dabei soll der offizielle EM-Ball "Europass" schneller beschleunigen als seine Vorgänger.

PUBLIC VIEWING: Das Wiener Ernst-Happel-Stadion wird am Donnerstag zur Public-Viewing-Zone. Das Spiel der DFB-Auswahl gegen Kroatien (18.00 Uhr) in Klagenfurt wird für die Besucher des anschließenden Duells zwischen Gastgeber Österreich und Polen (20.45 Uhr) auf den Videowänden live übertragen.

KINDERFEINDLICH: Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden wollte zwei Kindern eine besondere Freude machen. Er schenkte ihnen zwei VIP-Karten für Griechenland gegen Schweden (0:2), doch den Kindern wurde der Eintritt verwehrt, weil sie jünger als 16 Jahre alt sind. Schadens passender Kommentar: "Kindisch." Die Kinder bekamen als Ersatz normale Tickets. (Quelle:dfb)
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