Fußball-Europameisterschaft 2008 | Österreich & Schweiz | 7. - 29. Juni 2008 | EURO News | EURO Forum

Schweiz und Türkei stehen vor Auftaktniederlagen mit Rücken zur Wand

Nach ihren Auftaktniederlagen stehen sowohl Gastgeber Schweiz als auch die Türkei vor ihrem Duell am Mittwoch (20.45 Uhr/live im ZDF) mit dem Rücken zur Wand. Gerade bei den Eidgenossen herrscht aber weiterhin Zuversicht. "Vor vier Jahren ist Portugal auch mit einer Niederlage gestartet und hat am Ende noch das Finale erreicht.
Wir sind weiter optimistisch", sagt der frühere Bundesligaprofi Marco Streller vor der Begegnung des zweiten Spieltags der Gruppe A in Basel.

Verletzter Frei als Motivator

Damit der Sprung ins Viertelfinale doch noch gelingt, übernimmt der verletzte Torjäger Alexander Frei die Rolle des Motivators. "Eine ganze Nation hat nur ein Team, und das Team hat einen Traum. Und der muss weitergehen, schon am Mittwoch gegen die Türkei", schwor der Stürmer von Borussia Dortmund, der zum Auftakt gegen Tschechien (0:1) einen Teilabriss des Innenbandes im linken Knie erlitten hatte, die "Nati" auf das "Endspiel" ein.

Eine Niederlage würde der Stimmung in der Schweiz wohl einen Dämpfer versetzen. Doch auch dann, so Frei weiter, werde sich die Schweiz weiter auf die EM mit ihren Superstars freuen.

Terim: "Die EM ist noch nicht zu Ende"

Noch nicht aufgegeben haben sich indes auch die Türken. "Zweifel sind nicht angebracht. Die EM ist noch nicht zu Ende. Wir werden die Schweiz und Tschechien schlagen und ins Viertelfinale einziehen", glaubt der türkische Nationaltrainer Fatih Terim.

Keine Rolle mehr spielen soll derweil das Play-off-Rückspiel zu WM 2006 in Istanbul, nach dem Spieler und Betreuer beider Mannschaften in den Katakomben des Sükrü-Saracoglu-Stadions aneinander geraten waren. "Das ist vorbei und vergessen", sagte Terim: "Wir haben uns dafür entschuldigt. Am Mittwoch herrscht Fairness und Freundschaft auf dem Rasen". Terim hatte jüngst sogar eine E-Mail an seinen Schweizer Kollegen Jakob "Köbi" Kuhn verschickt hatte und dessen kranker Frau Alice gute Besserung gewünscht hatte. (Quelle:dfb)
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