Fußball-Europameisterschaft 2008 | Österreich & Schweiz | 7. - 29. Juni 2008 | EURO News | EURO Forum

Andreas Herzog - Spieler werden über sich hinauswachsen

Aus Andreas Herzog spricht die Zuversicht vor dem dritten und entscheidenden EURO-Spie für unser Nationalteam am Montag gegen Deutschland. Dass man ausgerechnet gegen den dreifachen Welt- und Europameister das ausgegebene Ziel EURO-Viertelfinale erreichen kann, ist für den Assistent von Teamchef Josef Hickersberger mehr Segen denn Fluch.
"Ich bin guter Dinge, weil sich die Mannschaft im Jahr 2008 gut entwickelt hat. Wir sind ja zwei Jahre belächelt worden." "Umso schöner ist es, dass wir in unserer Gruppe bis zum Schluss eine reelle Chance haben, ins Viertelfinale aufzusteigen. Noch dazu gegen den Erzrivalen Deutschland", so der ÖFB -Rekordspieler am Sonntag vor der Abfahrt von Stegersbach nach Wien.

Herzog hält die Sensation nicht nur für möglich, er glaubt fest daran. "Ich bin überzeugt, dass die Spieler wie schon gegen Kroatien und Polen über sich hinauswachsen werden." "Nach der harten Vorbereitung hätte es sich jeder Einzelne verdient, dass wir noch ein absolutes Highlight setzen können. Das ist ein Riesenspiel für jeden Spieler, für ganz Österreich und alle Fans."

"Trotzdem müssen wir kühlen Kopf bewahren und mit Selbstvertrauen an die Sache herangehen. Nur so können wir gewinnen", so der 39-Jährige weiter. Dass Deutschland als bekannt starke Turniermannschaft vor allem in Entscheidungsspielen voll da ist, weiß der Teamchef-Assistent. "Das ist ihre große Stärke! Aber sie haben zuletzt auch Schwächen gezeigt, und die wollen wir ausnützen!"

Die deutschen Spieler strotzen vor Selbstvertrauen, gehen davon aus, in die nächste Runde einzuziehen. Für Andreas Herzog eine ganz normale Reaktion. "Die Deutschen haben nicht nur eine große Klappe, sondern beweisen ihre Klasse auch meistens.", spricht der Wiener aus eigener Erfahrung. "Sie werden uns respektieren, aber keine Angst haben und werden uns von der ersten Minute an zeigen wollen, wer der Herr im Haus ist." (Quelle:oefb)
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