Fußball-Europameisterschaft 2008 | Österreich & Schweiz | 7. - 29. Juni 2008 | EURO News | EURO Forum

Vorfreude auf das Duell Österreich Deutschland

Der Tag der Entscheidung rückt näher und näher. Unser Teamchef freut sich schon auf das dritte EURO-Spiel gegen Deutschland am Montag (LIVE in ORF1 ab 20:45 Uhr). Für mich ist das der schönste und beste Gegner", so Josef Hickersberger am Samstag in Stegersbach.
Für den 60-Jährigen ist es kein Spiel wie jedes andere, vielmehr sind ihm die Deutschen "sehr sympathisch". An die Fans richtet "Hicke ", der sechs Jahre in Deutschland als Spieler tätig war, eine Bitte. Emotion hin, "Lieblingsnachbar" her.

"Mir hat imponiert, dass die Polen während unserer Hymne applaudiert haben. Das können wir glaube ich auch!" Auf dem Rasen ist es mit der Gastfreundschaft aber vorbei. Hickersberger ist überzeugt, dass sich unser Nationalteam seit dem 6. Februar, als es in einem Testspiel eine 0:3-Niederlage gab, weiterentwickelt hat.

"Es ist uns in diesem Spiel gelungen, Deutschland Paroli zu bieten. Wir haben etliche Chancen vorgefunden, daran wollen wir am Montag anknüpfen." Ein 3-5-2 gegen Kroatien , mit einem 4-4-2 gegen Polen. Wie wird der Teamchef gegen Deutschland aufstellen? "Es geht darum, wie wir unsere Chancen zu gewinnen am besten optimieren und Deutschland am meisten in Bedrängnis bringen können", weiß Hickersberger in der Theorie, wie es funktionieren kann.

"Man muss sich schon auf die Spielweise der Deutschen einstellen. Es ist nicht so, dass wir unser Ding spielen können und auf die Stärken Deutschlands keine Rücksicht nehmen müssen." Überzeugt ist der Niederösterreicher, dass sich die DFB-Elf nach der 1:2-Niederlage gegen Kroatien anders präsentieren wird. "Sie werden uns ernst nehmen und mit großem Einsatz bei der Sache sein."

Und der Teamchef vergleicht die Partie gegen den dreifachen Welt- und Europameister mit einer Partie Schach. "Man hat für die Eröffnung einen Plan, spielt eine bestimme Variante. Aber nicht einmal ein Schach-Weltmeister hat für jede Situation einen Plan, das gibt es auch im Fußball nicht - zumindest nicht bei mir."
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